Mit diesem Konzert rücken zwei besondere Komponisten unserer Zeit ins akustische Blickfeld: der Este Arvo Pärt und der Engländer John Tavener. Beide haben in der österreichischen Chorszene inzwischen durchaus einen gewissen Kultstatus.

Die Werke beider Komponisten sind gekennzeichnet durch Klangflächen und musikalisch filigrane Strukturen, in einem angenehmen Verhältnis aus Dissonanzen und Konsonanzen, welche einander harmonisch ablösen und für das Ohr genießbar sind.

Man kann sich über diese Art von Musik, die großteils auf atmosphärische Zustände abzielt und auch meditativen Charakter hat, als Teil einer geistlichen Zeremonie empfinden. Dieses Programm bietet mit den ‚Russischen Psalmen‘ von Arvo Pärt und ‚Svjati‘ von John Tavener einen slavischen Schwerpunkt.

Die Ausführenden sind der Chor CHORIANDOLI (Leitung Sabine Federspieler) und das jüngst gegründete ensemble focus unter der Leitung von Andreas Salzbrunn; am Violoncello: Lily Kehayova.

Abb. des Porträts von John Tavener im Profil, nach links blickend
Sir John Tavener
Abb. des Porträts von Arvo Pärt im Profil, nach links blickend
Arvo Pärt

Konzerttermine:

  • Samstag, 22. Oktober 2016, 19:00 Uhr
    Pfarre Neusimmering, Enkplatz 5, 1110 Wien
    Eintritt frei, Spenden erbeten!
  • Sonntag, 23. Oktober 2016, 17:00 Uhr
    Otto Wagner-Kirche am Steinhof, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
    Eintritt frei, Spenden erbeten!

Programm (Änderungen vorbehalten):

Choriandoli:

  • Arvo Pärt, Berliner Messe für Chor und Orgel
  • Arvo Pärt, 2 Slavische Psalmen

ensemble focus:

  • Arvo Pärt, Magnifikat
  • Arvo Pärt, Magnificat Antiphonen
  • Arvo Pärt, Nunc dimittis
  • John Tavener, Funeral Icons

Choriandoli & ensemble focus:

  • John Tavener, Svjati für Chor und Violoncello

Beitragsfoto: © 2016 Sabine Federspieler. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Sir John Tavener: © Clestur (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
Foto Arvo Pärt: © Woesinger (Arvo Part) [CC BY-SA 2.0 oder CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Kategorien: Allgemein

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