Abb. des Portraits von G. P. da Palestrina, die linke Seite im Halbprofil zeigend
Giovanni Pierluigi da Palestrina.<br> Lithografie (1828) von Henri-Joseph Hesse (1781-1849).
Abb. des Militärbischofs Dr. Werner Freistetter von vorne.
Militärbischof Dr. Werner Freistetter
Abb. des ensemble focus nach der Dreikönigsmesse in Wiener Neustadt. In der Mitte Militärbischof Dr. Werner Freistetter und Organistin Ines Schüttengruber
ensemble focus mit Militärbischof Dr. Werner Freistetter und Organistin Ines Schüttengruber nach der Dreikönigsmesse in Wiener Neustadt.
Blick vom Orgelbalkon der Wiener Neustädter St. Georgs-Kathedrale in Richtung Altar
Blick in die St. Georgs-Kathedrale, Wiener Neustadt
Statue des Hl. Georg, der mit dem Drachen kämpft. Darunter das Grab Maximilians I. mit der Inschrift "Maximilianus I."
Grabmal Maximilian I. in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt

Dreikönigsmesse 2017. Draußen: -14°C; drinnen: Giovanni Pierluigi da Palestrina. Missa Papae Marcelli, zumindest in Auszügen. Das war der Vormittag des ensemble focus am 6. Jänner 2017. Wir waren eingeladen, den Gottesdienst in der St. Georgs-Kathedrale der Militärakademie in Wiener Neustadt musikalisch zu gestalten. Ergänzt wurde die Messe durch Palestrinas “Tribus Miraculis”, Thomas Tallis‘ “If ye love me” und Andreas Salzbrunns “Pater Noster”.

Das Pontifikalamt wurde von Militärbischof Dr. Werner Freistetter und Militärdiakon Dr. Karl Kastenhofer zelebriert. Speziell Bischof Freistetter haben wir – unwissentlich, wohlgemerkt – eine Freude bereitet, da die Missa Papae Marcelli anläßlich seiner Priesterweihe in Rom gesungen wurde. Einer dieser netten kleinen Zufälle, die das Leben so bereichern können!

Für uns stellte die Vorbereitung auf die Dreikönigsmesse eine Herausforderung dar, da vor allem die Männerstimmen der sechsstimmigen Messe solistisch zu besetzen waren. Palestrina (1525–1594), Meister der Polyphonie, hört sich leichter an, als er zu singen ist. Die kleine Besetzung (2x Sopran, 2x Alt, 1x 1. Tenor, 1x 2. Tenor, 1x 1. Bass, 1x 2. Bass) zwingt daher jedes einzelne Ensemblemitglied zu Selbständigkeit und souveräner Performance. Das bedingt eine sehr intensive Arbeit in der Vorbereitung sowie der Probe selbst, Eigeninitiative ist hier Voraussetzung. Ein sehr “gesundes” Projekt, wie wir festgestellt haben: hier läßt sich der Entwicklungsspielraum des Ensembles gut erkennen. Aber die Arbeit hat sich gelohnt: die Lust auf mehr ist geweckt, das Ergebnis und die Reaktion der Zuhörerinnen und Zuhörer stimmen uns sehr positiv.
Angenehmer Nebeneffekt: das ensemble focus darf sich über die erste Erwähnung in einer Tageszeitung freuen. Hier der Link: http://www.meinbezirk.at/.

Die Organistin MMMag.a Ines Schüttengruber, auf deren Initiative die Einladung zustande kam und bei der wir uns ganz herzlich für die Einladung, ließ durchblicken, dass das ensemble focus möglicherweise weitere Projekte in Wiener Neustadt umsetzen könnte. An Ideen und gutem Willen mangelt es jedenfalls nicht und wir dürfen also gespannt sein, was die Zukunft bringt.

Kategorien: Allgemein

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